Die Eröffnung der Eifelquerbahn erfolgte in mehreren Etappen, der Abschnitt von Andernach bis Mayen Ost wurde in zwei Etappen zwischen 1878 und 1880 eröffnet. Erst im Jahr 1895 erfolgte die Eröffnung des Abschnitts von Mayen Ost bis Gerolstein.

Die Wiedereröffnung der gesamten Strecke nach Ende des Zweiten Weltkriegs dauerte bis August 1946.

Im Jahr 1991 erfolgte die Stilllegung des Abschnitts Mayen West bis Gerolstein. Später begann dann auch die Stilllegung im Güterverkehr, zuerst auf dem Abschnitt Ulmen – Kaisersesch, danach zwischen Gerolstein und Ulmen und zu guter Letzt auch auf dem Abschnitt Kaisersesch – Mayen.

Mitte des Jahres 2000 erfolgte die Wiedereröffnung der Eifelquerbahn im Personenverkehr zwischen Mayen und Kaisersesch. Im Jahr 2001 erfolgte, mit finanzieller Unterstützung durch den SPNV Rheinland-Pfalz Nord, die Wiedereröffnung zwischen Gerolstein und Kaisersesch für touristische Fahrten in den Sommermonaten. Darüber hinaus wurde auch die Bedienung im Güterverkehr wieder aufgenommen, welche bis Dezember 2012 andauerte.

Aufgrund einer infrastrukturbedingten Streckensperrung endeten die touristischen Verkehre und der sporadische Güterverkehr mit Beginn des Jahres 2013.  Während auf dem Abschnitt Kaisersesch – Andernach moderne Nahverkehrszüge im Stundentakt verkehren, ruht der Verkehr auf dem Abschnitt Gerolstein – Kaisersesch seit mehr als 6 Jahren.

 

Bis zum 18. April 2019 lief die Ausschreibung zur Abgabe von Eisenbahninfrastruktur für den Abschnitt Kaisersesch – Ulmen – Daun – Gerolstein. Helfen Sie uns dieses wichtige Stück Eifler Geschichte und Infrastruktur zu bewahren und arbeiten Sie mit uns gemeinsam daran das das 125 jährige Jubiläum des Abschnitts Kaisersesch – Gerolstein nicht als der endgültige Niedergang, sondern als Beginn einer neuen erfolgreichen Ära der Eifelquerbahn in Erinnerung bleibt.