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Sanierung der K1 in Ulmen: Funktion des Bahnübergangs bleibt erhalten

Im Rahmen der aktuellen Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße 1 (K1) zwischen Ulmen und Höchstberg wird derzeit auch der Bahnübergang der Eifelquerbahn am Ortseingang von Ulmen modernisiert. Die Maßnahme wird im Auftrag des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz durchgeführt. Da die K1 für diese Arbeiten aktuell voll gesperrt ist, wird die Zeit genutzt, um die Infrastruktur grundlegend zu erneuern.

Fokus auf Reaktivierbarkeit

Da der Streckenabschnitt derzeit stillgelegt ist, erfolgt die Sanierung des Bahnübergangs in einer einfachen, asphaltierten Ausführung. Für uns als Eifelquerbahn e. V. ist es in solchen Fällen von entscheidender Bedeutung, dass keine baulichen Fakten geschaffen werden, die einer künftigen Reaktivierung der Strecke im Wege stehen könnten.

Rückversicherung bei der DB InfraGO AG

In der Vergangenheit gab es bei ähnlichen Maßnahmen (etwa in Laubach) Probleme, da die für den Schienenverkehr essenziellen Spurrillen nicht wiederhergestellt wurden. Um dies in Ulmen zu verhindern, haben wir uns bereits im Vorfeld der Bauarbeiten mit der Streckeneigentümerin, der DB InfraGO AG, in Verbindung gesetzt.

Die DB InfraGO AG hat uns auf Nachfrage Mitte Januar erneut schriftlich bestätigt, dass die Spurrillen noch vor Abschluss der Gesamtsanierung wiederhergestellt werden. Damit ist sichergestellt, dass der Bahnübergang vollumfänglich in seiner Funktion erhalten bleibt.

Weitere Abschnitte nicht betroffen

Die weiteren Bahnübergänge im Zuge der K1 in Richtung Höchstberg sind von den aktuellen Sanierungsmaßnahmen nicht betroffen. Wir werden den weiteren Fortlauf der Arbeiten am Ortseingang Ulmen weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten, um sicherzustellen, dass die Interessen einer modernen Schieneninfrastruktur gewahrt bleiben.